So, das gröbste an Installationsarbeit ist erledigt, grundsätzlich ist der PC einsatzbereit. Aber so richtig glücklich bin ich mit dem Rechner nicht. Das liegt wahrscheinlich daran, das ich weiß, das ich noch einen Athlon XP 2400+ liegen habe. Da der Sempron 2200 in Wirklichkeit nur mit 1,5 GHz getaktet ist, sollten die (echten) 2 GHz des Athlon XP 2400+ doch schon spürbar sein. Das Blöde ist nur, das ich nichts so ungern mache, wie die CPU zu wechseln. Aber ich weiß jetzt schon, das ich sowieso eher keine Ruhe finde. Zwar läuft der Sempron mit einem FSB von 333Mhz, der XP nur mit 266MHz, trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, das aus dem 2400er mehr Power kommt.
Die Zeremonie beginnt, Kühler runter, CPU raus, neue CPU rein, Wärmeleitpaste drauf, Kühler drauf – FERTIG! Ich habe immer ein ungutes Gefühl wenn ich den Cooler montiere, in der Vergangenheit ist mir am Sockel schon einmal eine Haltenase abgebrochen Aber diesmal hat ja alles geklappt
Etwas verwirrend ist die Jumpertabelle auf dem Motherboard, irgendwie unklar zu lesen. Ich lade mir doch mal das Manual herunter, damit geht es dann doch besser. Nun wird es Zeit, den Rechner zu starten…
Er springt aber nicht an!
Keine Reaktion, kein Piepen, nur die Lüfter drehen und die Festplatte ist zu hören. Der Kühlkorper der CPU wird warm, ein Anzeichen dafür, das zumindest der Takt und die CPU Spannung da sind, aber das ist auch schon alles. Ich schalte erstmal ab. FSB Jumper stehen korrekt, auch sonst keine Auffälligkeiten. Seltsamerweise noch nicht mal ein piepsen! Also einfach mal die RAM Riegel raus und wieder rein, ebenso die Grafikkarte. PC einschalten und:
BINGO! Er arbeitet! Das BIOS zeigt korrekt den Athlon XP 2400+ an, das System beginnt zu starten. Der Anmeldebildschirm erscheint – und das System friert ein…
Reset, mehrere Neustarts, abgesicherter Start und was mir sonst noch einfällt, kein Erfolg. der Rechner friert völlig zufällig ein. Manchmal sofort, dann wieder erst nach 10 Minuten. OK, die CPU lag einige Zeit gut verpackt im Schrank, aber sollte sie davon beschädigt worden sein? Ist dock kein Autoreifen, den man gelegentlich drehen sollte.
Jedenfalls kann ich mich jetzt noch so ärgern, mit dieser CPU läuft der Kasten nicht, alees wieder zurück. Kaum ist der Sempron wieder eingebaut, sind die Probleme verschwunden, irgendwas war da also wirklich faul mit der CPU/Motherboard Kombi.
BIOS vom Board ist das aktuelle, der Prozessor muss eigentlich laufen. Nebenbei ist die Hardware ja schon ein paar Jahre alt, wenn’s da Kompatibilitätsprobleme gibt wäre im WWW bestimmt einiges zu finden. Da dem nicht so ist, fällt mir erst einmal nichts besseres ein als mit dem Sempron zu leben.
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